Massage – Was ist das & Arten!

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Schon ca. 2.500 Jahre vor Christus wurde im alten China die Massage gezielt als heilende Therapie eingesetzt und bildete damit einen festen Bestandteil medizinischer Behandlungen. Heutzutage sie nicht nur zur Heilung von Schmerzen oder Krankheiten eingesetzt, sondern auch einfach als Wohltat und zur Entspannung. Zudem wird bei einer Massage auch der Zellstoffwechsel angeregt, Stress abgebaut und die Entschlackung und Entgiftung des Körpers gefördert. Aufgrund der wohltuenden Wirkun, gibt es heute ein breitgefächertes Spektrum und eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Massagetechniken. Aber Achtung bei der Auswahl das Massagestudios. Die Branche ist anfällig für sog. selbsternannte Masseure, die bei ernsthaften Beschwerden, aufgrund fehlenden Wissens, durch eine Massage deutlich mehr Schaden anrichten können, als das sie lindern.

Die Auswahl

Von der klassischen (auch schwedischen) Massage über die hawaiianische Lomi Lomi Nui Massage bis hin zur chinesischen Tuina Anmo Massage gibt es nichts mehr, was es nicht gibt. Grundsätzlich werden Massagen in direkt wirkende und reflektorisch wirkende Massagen eingeteilt. Eine direkte Massage hat dabei, wie der Name schon sagt, einen unmittelbaren Effekt der Schmerzlinderung bzw. Entspannung. Bei reflektorischen Massagen (zu denen z. B. auch die Akupressur zählt) soll hingegen auch langfristig z. B. ein entschlackender oder schmerzlindernder Effekt erzielt werden. Bei einer Massage selber geht es dabei von wohltuend entspannend bis sogar richtig schmerzhaft zu.

Massage – Utensilien

Neben verschiedenen Massageölen, die die Haut intensiv mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgen, werden auch heiße Steine (Hot Stone Massagen), Bürsten oder sogar Schokoladenmasse bei den verschiedenen Massagen verwendet. Es gibt also auf dem weiten Feld viel auszuprobieren und zu entdecken. Wichtig ist, sich dabei, wie angesprochen, in die Hände eines qualifizierten und geübten Masseurs bzw. einer Masseurin zu begeben. Falsch angewendet kann eine Massage nämlich durchaus sehr schmerzhafte Folgen haben. Nach einer gut durchgeführten Massage fühlt man sich jedoch wie ein neuer Mensch und profitiert in vollem Umfang von der heilenden Wirkung einer Massage. Massage kann sogar zu einem richtigen Hobby werden, denn auch Kurse in den unterschiedlichen Massagetechniken werden inzwischen vermehrt angeboten. Eine tolle Idee z. B. für Paare, da eine Massage nicht nur entspannt, sondern durch die Berührung auch die Bindung zwischen den Partnern gestärkt wird.

Beispiel Thai Massage

Die traditionelle Thai Massage stammt, wie der Name schon sagt, aus Thailand. Sie besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen sowie Druckpunktmassagen. Eine Thai Massage lindert viele körperliche Leiden, wie zum Beispiel Schwindel, Rückenschmerzen, Knieschmerzen, Husten, Schlafstörungen, Ohrensausen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und Kopfschmerzen. Des Weiteren regt eine Druckpunktmassage die Blutzirkulation an. Die Dehnung, die dabei stattfindet, dient dazu, dass sich die Muskulatur währenddessen entspannt. Die traditionelle Thai Massage ist in ihrer heutigen Praxis mit dem Buddhismus verbunden. Die Meister der Thai Massagen sind in der Regel tief religöse Menschen, die die Massage im Zustand der Achtsamkeit, des Gleichmuts, des Mitgefühls und der anteilnehmenden Freude ausführen.

Fazit Massage

Eine Massage ist wohltuend für Körper und Geist. Ganz Egal ob die klassasische, die hawaiianische, die chinesische oder eine traditionelle Thai Massage – alle haben sie ihren besonderen Reiz. Aber nur richtig angewendet erzielen sie den erhofften gesundheitsfördernden Effekt. Und gerade nach sportlichen Aktivitäten, wie nach einer Zumba Stunde ist erst ein Saunabesuch und dann eine Massage goldwert. Der Mensch fühlt sich wie neu geboren…

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